PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, 04. April 2011

Pleiten, Pech und Pannen auf Sizilien

 

Es sollte einfach nicht mein Trainingslager werden. Recht spät kamen wir vorletzten Samstag in Siracusa an, Rad schnell aufgebaut und wenigstens noch eine halbe Stunde die Beine ausschütteln. Sonntag morgen war allgemeine Vorstellungsrunde angesagt, d.h. alle Guides und Firmenvertreter fuhren mit den Radurlaubern eine entspannte Runde. Entspannt? Daraus wurde nix, da das Wetter sehr nach Regen aussah wurde die Abfahrt um 2 h nach hinten verlegt, bin ein bißchen rumgerollt, die Langeweile vertreiben. Dann doch wieder zurück, warten. Und aus einer Nichtdurchdachten Aktion wurde dann schnell ein kleines Desaster. Schlenkerte ich bei der Abfahrt vom Radkeller mit dem Rad rum, zack, da lag ich schon zum allgemeinen Gelächter auf dem Boden. Wie peinlich! Um das ganze zu toppen, krachte nach 30 km das Schaltauge ab und ich konnte mich abholen. Super gemacht. Hüfte auf, Rad kaputt. Wenigstens letzteres ließ sich reparieren.

Am Montag wurden wir dann der Speedgruppe Programm gezollt und es wurde gefahren was das Zeug hält, habe mich dann in die Führung lediglich für meine GA2 Intervalle getraut. Auf dem Rückweg entlang der Küste, wurden wir Sintflutartig abgeduscht. Dienstag war wieder schlecht angesagt, so das der Ruhetag schon vorgezogen wurde. Ab Mittwoch war dann das Wetter ok, da sprang dann ein schöner 3er Block raus. Viele Höhenmeter inkl. dem ersten Paß diesjahr (Ätna) wurde dann geschrubbt und es ging von Tag zu Tag wieder besser. Abends konnte ich das ein oder andere mal am Buffet mich nicht zurückhalten, dafür habe ich diesjahr unterwegs keine "Schweinereien" in mich reingestopft. Am letzten Tag dann noch superheftig Sonnenbrand eingefangen, was ich aber erst beim Heimflug merkte. Das Ganze wurde dann durch eine leichte Erkältung garniert, die mich dazu veranlassten, das Doppelrennwochenende in Bayern leider zu streichen. Wichter war es sich jetzt voll zu erholen um dann den Feinschliff für Köln zu holen. Das werden nun 3 Wochen härtester Arbeit bis zum ersten Höhepunkt, aber ich weiß das ich bis dahin Top Form habe, die sich jetzt schon andeutet. Ich freu mich darauf

 
PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, 15. März 2011

Schmolke CarbonCup Mühlhausen-Ehingen

 

Frühling, der Schnee ist weitgehend weg und das Rennkribbeln ist wieder da. Möchte man doch endlich schauen, ob sich das Wintertraining auch in Taten umwandeln lässt. Die erste Chance bot sich sich letzten Sonntag in Mühlhausen-Ehingen im Hegau. Seit Jahren ist dies für viele Fahrer der perfekte Einstieg in die Saison. Alles im familiären Rahmen gehalten aber hochklassig besetzt.

So waren diesjahr gleich zwei KT-Profiteams aus Österreich am Start, gepaart mit A/B Fahrern, U23 Nationalmannschaftsfahrern oder MTB-Profis wie Martin Kiechle oder Torsten Marx. Zu fahren waren 80 min plus 2 Runden über einen recht anspruchsvollen Kurs, Straßenschäden und Dreck taten ihr übriges.

Das Rennen ging gleich sehr schnell los, das SRM zeigte permanent Geschwindigkeit jenseits der 40 km/h an. Auch am Start/Ziel „Berg“, einer 400 m langen Welle wurde heftigst auf das Tempo gedrückt. Da es beim ersten Rennen auch erstmal nur darum ging wieder Rennluft zu schnuppern, verlor ich oft in der schnellen Abfahrt Positionen, die ich mir viel Kraft am Berg wieder zurückeroberte.

In der 7. Runde konnte sich dann eine 3-Mann Gruppe um den MTB Profi Martin Kiechle absetzen, denen kurz darauf weitere 3 Mann folgten. Motiviert, durch das ständige in Sicht haben des Sextetts, attackierte ich aus dem Hauptfeld raus. Einfach mal probieren war die Devise. Schnell wuchs der Vorsprung, genauso schnell verpuffte dann auf der Gegengerade aber wieder der Ausritt, da zuvor doch schon zuviel Kraft mit der unökonomischen Fahrweise verbraucht wurde.

Froh wieder im Hauptfeld sich verstecken zu können, wurde das flotte Rennen mit knapp 40 km/h fertig gefahren. Im Schlussprint wurde dann aber nichts mehr riskiert, so dass ein Platz im Mittelfeld raussprang (33. Von 64. Fahrern). Auf dieses Resultat lässt sich in den nächsten Wochen aufbauen, steht das Trainingslager Sizilien ja erst an.

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 1 von 26